- Nachdruck mit freundlicher Genehmigung der Autoren.
Der Beitrag wurde erstmals veröffentlicht in der Zeitschrift
für Geschichtswissenschaft (ZfG), 43. Jg., Heft 9. 1995.
- Gisevius, Hans Bernd: Bis zum bittern Ende, Bd.1,
Zürich 1946, S. 85-111.
- "Der Prozeß gegen die Hauptkriegsverbrecher
vor dem Internationalen Militärgerichtshof Nürnberg
14. November 1945 - 1. Oktober 1946. Band XII. Amtlicher Text
in deutscher Sprache", Nürnberg 1947 (Reprint München/Zürich
1986), S.276ff.
- Preuß. Geh. Staatsarchiv. Rep. 84 a, 2.5.1,
12738, 12739, 12740 (im folgenden zit. als "Ermittlungsakte
Rall").
- Vernehmungsprotokoll vom 21.10.1933, Fond 551,
St 65/112, Bl. 126-128.
- Schreiben von Felix Brucks an den Oberreichsanwalt
vom 22.4.1938, Fond 551, St 65/34, Bl. 256.
- Schreiben des Geheimen Staatspolizeiamts an den
Reichsjustizminister vom 2.8.1935 (Ermittlungsakte Rall).
- Handschriftliches Schreiben Görings vom
4.11.1933 (Ermittlungsakte Rall).
- Frischauer, Willi: Ein Marschallstab zerbrach.
Eine Göring-Biographie, Ulm 1951, S. 99.
- Akte: Strafsache Adolf Rall der Staatsanwaltschaft
beim Landgericht Berlin III, Brandenburgisches Landeshauptarchiv,
Potsdam.
- Aussage des Nachtpförtners im Reichstag
W. Mennerich vom 4. 3.1933, Fond 551 St 65/46, Bl. 23.
- Aussage des Nachtpförtners Paul Adermann
vom 3.3.1933, Fond 551, St 65/46, Bl. 22.
- Schreiben von Felix Brucks an die Generalstaatsanwaltschaft
vom 3.10.1934 (Ermittlungsakte Rall).
- Schreiben von Felix Brucks an den Oberreichsanwalt
vom 22.4.1938, Fond 551, St 65/34, Bl. 256.
- Personalakte Felix Brucks, Archiv der Senatsverwaltung
für Justiz, Berlin.
- Schreiben von Karl Ernst an die Oberste SA-Führung
vom 4.11.1933 (SA-Akte Karl Reineking, Berlin Document Center).
- Bericht der LKP Nebenstelle Peine vom 10.5.1961
über die Vernehmung Kurt Reinekings (Akten der Generalstaatsanwaltschaft
Berlin, P(K) Js 6/68).
- Diels, Rudolf: Lucifer ante portas, Stuttgart
1949, S. 305f.
- Vernehmung Hans-Georg Gewehr vor dem Oberlandesgericht
Düsseldorf vom 7.6.1963.
- Schreiben von Dr. Wilhelm Schatz an den Oberreichsanwalt
vom 8.11.1933 (Fond 551, St 65/26, Bl. 147-162), auszugsweise
veröffentlicht in: "Der Reichstagsbrandprozeß
und Georgi Dimitroff, Bd. 2, Berlin(-Ost) 1989, S. 427-431. In
einem Schreiben an Karl Dietrich Erdmann vom 13.4.1976 bestätigte
Prof. Dr. Specht, seinerzeit Mitarbeiter von Dr. Schatz, die Feststellung
von Petroleum- und Phosphorspuren an mehreren Stellen im Reichstagsgebäude
(Schreiben im Schweizerischen Bundesarchiv Bern, Depositum W.
Hofer).
- "Verzeichnis der im Zuge der Säuberungsaktion
festgenommenen Personen", Pr. Geh. Staatsarchiv, Gestapa
90 P 114.
- Schreiben von Hans Georg Krüger an die
6. Zivilkammer des Landgerichts Düsseldorf (Eingangsstempel
vom 6.1.1961) sowie Vernehmung Krügers vom 7.6.1963 vor dem
Oberlandesgericht Düsseldorf.
- Aussage Walter Weber vom 21.4.1933 (Fond 551,
St 65/46, Bl. 44).
- Papierstreifen mit Stempel der Stechuhren, Fond
551, St 65/23, Bl. 96; Aussage Paul Adermann vom 11.3.1933, Fond
551, St 65/46, Bl. 38.
- Vernehmung Paul Weigmann vom 20.4.1933, Fond
551, St 65/46, Bl. 38.
- Bericht des Erkennungsdienstes vom 2.3.1933,
Fond 551, St 65/53, Bl. 59.
- Die Originalakten zeigen außerdem, daß
van der Lubbes Einstieg ins Reichstagsgebäude unmöglich
so abgelaufen sein kann, wie die ermittelnden Kriminalisten es
darstellten. Van der Lubbe selbst machte in seinen zahlreichen
Vernehmungen widersprüchliche Angaben über seinen Weg
vom Einstieg ins Reichstagsgebäude bis zum Plenarsaal und
zum angeblichen Ablauf der Brandlegungen. (Vgl. hierzu die ausführliche
Darstellung bei Schmädeke, Jürgen: Der deutsche Reichstag.
Geschichte und Gegenwart eines Bauwerks, München 1994.)
- Expertise des Instituts für Thermodynamik
der Technischen Universität Berlin vom 17. Februar 1970 (veröffentlicht
in: Hofer, Walther / Calic, Edouard / Graf, Christoph / Zipfel
Friedrich: Der Reichstagsbrand. Eine wissenschaftliche Dokumentation,
bearbeitet und neu herausgegeben von Alexander Bahar, Ahriman-Verlag,
Freiburg i. Br. 1992, S. 97-115).
- Ergänzungsgutachten von Dr. Wilhelm Schatz
vom 8.11.1933, a.a.O.
- "Feuerwehrbericht" vom 11.10.1955
(Institut für Zeitgeschichte München, ZS A7).
- Vernehmungsprotokoll Fritz Polchow vom 3.3.1933
(Fond 551, St 65/53, Bl. 15-16).
- Stenographische Protokolle des Leipziger Reichstagsbrandprozesses,
31. VT (4. 11.1933), Vernehmung Görings.
- Abgedruckt in Hofer, Walther u.a.: Der Reichstagsbrand,
a.a.O., S. 488.
- Georgi Dimitroff und der Reichstagsbrandprozeß,
Bd. 1, Berlin (-Ost), 1982, S. 20.
- Das Telegramm liegt in zwei Varianten vor. Neben
der zitierten Version an die preußische Polizei richtete
sich Diels in einem nahezu identischen Telegramm an die Polizei
der außerpreußischen Reichsgebiete, erteilte hier
- die Länderhoheit sollte erst später abgeschafft werden
- aber lediglich Empfehlungen (Fond 551, St 65/202, Bl. 120 u.121).
- "Hanussens Bunte Wochenschau", Nr.
31, Berlin 24.9.1932.
- "Die Hanussen-Zeitung", Nr. 42, "Sonderausgabe
/ Wahl- und Wehrnummer", Berlin 24.2.1933.
- "Die Hanussen-Zeitung", Nr. 43, Berlin
8.3.1933.
- Bericht von Martin H. Sommerfeldt vom 6.10.1933
(Fond 551 St 65/214, abgedruckt in: Georgi Dimitroff und der Reichstagsbrandprozeß,
Bd. 2, Berlin (-Ost) 1989, S. 202 ff).
- Graf, Christoph: Politische Polizei zwischen
Demokratie und Diktatur, Berlin 1983.
- Tobias, Fritz: Der Reichstagsbrand. Legende
und Wirklichkeit, Rastatt/Bad.1962.
- Mommsen, Hans: Der Reichstagsbrand und seine
politischen Folgen, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte
12/1964, S. 351-413.
- Die in der ZfG 12/1994 von Eckhard Jesse in
einer Rezension der Neuauflage der Dokumentation gegenüber
den Herausgebern erhobenen skandalösen Fälschungsvorwürfe
sind frei erfunden und leicht zu widerlegen. Um nur ein Beispiel
herauszugreifen, konstruierte Herr Jesse einen Widerspruch daraus,
daß das Entstehungsdatum eines in der Erstauflage zitierten
Dokuments mit 1934 angegeben wurde, während das Papier des
Dokuments ein Wasserzeichen von 1935 zeigt. Dies wurde jedoch
im Vorwort der Neuauflage von den Herausgebern selbst aufgeklärt:
Richard Breiting, der ehemalige Hauptschriftleiter der Leipziger
Neuesten Nachrichten, faßte seine Notizen 1934 in Kurzschrift
ab; diese wurden dann 1935 von seiner Tochter maschinenschriftlich
übertragen. Ein Brief von Breitings Tochter Hildegard Schneider,
der diesen Sachverhalt klarstellt, befindet sich im Schweizerischen
Bundesarchiv in Bern. Weiterhin verschweigt Jesse vorsätzlich,
daß die Untersuchung der von ihm angezweifelten Dokumente
durch das Urkundenlabor der Kantonspolizei Zürich ergab,
daß keinerlei Indizien vorliegen, die deren Authentizität
in Frage stellen.
- Braunbuch über Reichstagsbrand und Hitlerterror,
Basel 1933.
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